Question 1
Standarddeutsch heißt plurizentrisch und pluriareal, weil _____.
Options: mehrere Zentren bestehen und manche Merkmale grenzüberschreitend regional verteilt sind, jedes Land eine vollständig unabhängige deutsche Grammatik besitzt, nur Dialekte regionale Unterschiede zeigen
Question 2
Welche Fassung entspricht der schweizerischen Standardschreibung? _____
Options: Die Straße ist gesperrt., Die Strasse ist gesperrt., Die Straẞe ist gesperrt.
Question 3
In einem amtlichen Text für Österreich lautet die entsprechende Form _____.
Options: Die Strasse ist gesperrt., Die Straße ist gesperrt., Die Strase ist gesperrt.
Question 4
„Jänner“ ist standardsprachlich besonders _____.
Options: schweizerisch, österreichisch, in norddeutschen Standardtexten besonders üblich
Question 5
„Velo“ und „parkieren“ sind in der Schweiz _____.
Options: standardsprachliche Formen, zwingend alemannische Dialektformen, orthografische Fehler für „Fahrrad“ und „parken“
Question 6
Was bezeichnet „Sessel“ im österreichischen Standard zusätzlich? _____
Options: ein weich gepolstertes Sitzmöbel mit Armlehnen, eine einfache Sitzgelegenheit, die gemeindeutsch „Stuhl“ heißt, einen niedrigen Hocker ohne Rückenlehne
Question 7
Für das weich gepolsterte Möbel ist im österreichischen Standard häufig _____ üblich.
Options: Stuhl, Velo, Fauteuil
Question 8
„Ich bin dort gesessen“ ist am präzisesten ein Beispiel für _____.
Options: eine grenzüberschreitende südliche Standardvariante, eine vor allem norddeutsche Standardvariante, eine regional verbreitete dialektale Konjugationsform
Question 9
Welche Einordnung von „die E-Mail“ und „das E-Mail“ trifft zu? _____
Options: Das Femininum ist in allen drei Zentren die bevorzugte Standardform., Beide Genera sind standardsprachlich, aber unterschiedlich verteilt., Das Neutrum ist auf informelle Schweizer E-Mails beschränkt.
Question 10
Der Plural „Pärke“ ist _____.
Options: schweizerischer Standardgebrauch, ein historisch überlieferter Schreibfehler, ein in Deutschland bevorzugter Standardplural
Question 11
Was zeigt der Kontrast „zu Weihnachten“ und „an Weihnachten“? _____
Options: Variantenräume können nationale Grenzen überschreiten., Österreich und Norddeutschland besitzen dieselben Dialekte., Nur eine der Präpositionen ist standardsprachlich.
Question 12
Warum ist nicht jede spontan gebildete Form auf „-erl“ oder „-li“ automatisch standardsprachlich? _____
Options: Weil Diminutive im Standard grundsätzlich verboten sind., Weil der Standardstatus für die einzelne Bildung nachgewiesen werden muss., Weil nur deutsche Formen Diminutivsuffixe besitzen.
Question 13
Warum heißen Deutschland, Österreich und die Schweiz Vollzentren? _____
Options: Ihre Standardbesonderheiten sind eigenständig kodifiziert., Ihre Standardnormen werden durch einen gemeinsamen übernationalen Hausstil festgelegt., Ihre sprachliche Variation wird jeweils durch eine einheitliche Landesnorm beschrieben.
Question 14
Liechtenstein gilt als Halbzentrum, weil _____.
Options: Deutsch institutionell verwendet wird, aber keine vergleichbare Vollkodifikation besteht, der institutionelle Sprachgebrauch dort auf lokale Dialekte beschränkt ist, die schweizerische Standardnorm dort vollständig unverändert gilt
Question 15
Welche Beschreibung einer nationalen Variante ist methodisch am präzisesten? _____
Options: jede Form pauschal einem ganzen Staat zuschreiben, Verbreitungsraum, Medium, Register und Beleglage ausdrücklich benennen, regionale Standardformen vorsorglich als Dialekt einstufen