Question 1
Ein Schweizer Verkehrsportal verwendet lokalen Standard. Welche Fassung ist konsistent? _____
Options: An dieser Strasse dürfen Velos nur auf markierten Flächen parkiert werden., An dieser Straße dürfen Fahrräder nur auf markierten Flächen geparkt werden., An dieser Straße dürfen Velos nur auf markierten Flächen geparkt werden.
Question 2
Ein österreichischer Veranstaltungskalender richtet sich an ein lokales Publikum. Welche Fassung ist adressatengerecht? _____
Options: Die Strasse wird im Januar gesperrt., Die Strasse wird im Jänner gesperrt., Die Straße wird im Jänner gesperrt.
Question 3
Ein deutschlandbezogener Möbelkatalog meint einen weich gepolsterten Einzelsitz. Welche Bezeichnung ist unauffällig? _____
Options: gepolsterter Sessel, harter Stuhl ohne Lehne, Velo
Question 4
Eine internationale Produktbeschreibung darf österreichisches „Sessel“ nicht mehrdeutig lassen. Gemeint ist eine einfache harte Sitzgelegenheit. Welche Fassung ist am klarsten? _____
Options: ein Fauteuil, ein Sessel ohne weitere Beschreibung, ein einfacher Stuhl
Question 5
Eine Kampagne richtet sich gleichzeitig an Deutschland, Österreich und die Schweiz und will eine breit verständliche Bezeichnung. Welche Wahl ist plausibel? _____
Options: Jänner, Fahrrad, Fauteuil
Question 6
Ein österreichischer Zeitungsbericht zitiert standardnah: „Ich _____ den ganzen Nachmittag im Wartezimmer gesessen.“
Options: habe ausschließlich, werde, bin
Question 7
Ein norddeutscher Hausstil verlangt bei derselben Aussage die dort häufigere Variante. Welche Fassung passt? _____
Options: Ich bin dort lange gesessen., Ich habe dort lange gesessen., Ich werde dort lange gesessen.
Question 8
Eine Schweizer Institution schreibt in ihrem Hausstil das regional verbreitete Genus vor. Welche Fassung folgt ihm? _____
Options: Die E-Mail ist eingetroffen., Der E-Mail ist eingetroffen., Das E-Mail ist eingetroffen.
Question 9
Ein deutschlandbezogener Text verwendet die dort besonders übliche Form. Welche Fassung passt? _____
Options: Das E-Mail ist eingetroffen., Der E-Mail ist eingetroffen., Die E-Mail ist eingetroffen.
Question 10
Ein Schweizer Umweltbericht verwendet den regionalen Standardplural. Welche Fassung ist passend? _____
Options: Mehrere Pärker beteiligen sich am Programm., Mehrere Pärke beteiligen sich am Programm., Mehrere Parke beteiligen sich am Programm.
Question 11
Ein Text enthält „zu Weihnachten“ und stammt aus Österreich. Welche Schlussfolgerung ist zulässig? _____
Options: Die Form passt, ist aber kein exklusiver Beweis österreichischer Herkunft., Die Form ist nur in Österreich standardsprachlich., Die Form muss wegen der Staatsgrenze durch „an Weihnachten“ ersetzt werden.
Question 12
Eine Redaktion erwägt die spontane Neubildung „Berichterl“ als österreichische Standardform. Was muss sie tun? _____
Options: Den Status der konkreten Form in aktuellen Standardquellen prüfen., Jede -erl-Bildung automatisch als amtlichen Standard übernehmen., Die Form allein wegen des Suffixes als schweizerisch einstufen.
Question 13
Welche Quellen sind für einen lokalisierten redigierten Text besonders geeignet? _____
Options: nur das persönliche Sprachgefühl einer Einzelperson, aktuelle Wörterbücher, Behördenvorgaben und Hausstile der Zielregion, ausschließlich historische Dialektaufzeichnungen
Question 14
Warum ist eine zufällige Mischung aus „Straße“, „Velo“, „Jänner“ und „Pärke“ in einer einzigen lokalisierten Behördenfassung problematisch? _____
Options: Die Formen sind nicht konsistent auf eine Zielvarietät oder einen Hausstil abgestimmt., Jede der Formen ist für sich grammatisch falsch., Behördentexte dürfen niemals regionale Standardlexik enthalten.
Question 15
Welche Schlussprüfung führt zu einer angemessenen Variantenwahl? _____
Options: jede deutschländische Form automatisch als einzige Norm setzen, Zielregion und Textzweck bestimmen, Standardstatus belegen und konsistent lokalisieren., nationale Varianten pauschal wie Dialekt behandeln