Reflexivpronomen im Akkusativ und Dativ
Reflexivpronomen beziehen sich auf das Subjekt zurück. Ob Akkusativ oder Dativ steht, hängt meist davon ab, ob es noch ein direktes Objekt gibt.
Du lernst:
- Akkusativ- und Dativformen zu unterscheiden;
- Reflexivpronomen auf das Subjekt zu beziehen;
- Sätze mit Körperteilen und Tätigkeiten zu bilden.
1. Die Formen
Nur bei ich und du unterscheiden sich Akkusativ und Dativ sichtbar.
| Person | Akkusativ | Dativ |
|---|---|---|
| ich | mich | mir |
| du | dich | dir |
| er/sie/es | sich | sich |
| wir / ihr / sie/Sie | uns/euch/sich | uns/euch/sich |
Ich wasche mich. Ich wasche mir die Hände.
Du ziehst dich an. Du ziehst dir die Jacke an.
2. Akkusativ oder Dativ
Ohne anderes Akkusativobjekt steht meist das Reflexivpronomen im Akkusativ. Gibt es ein Körperteil oder eine Sache im Akkusativ, steht das Reflexivpronomen oft im Dativ.
Suche ein direktes Objekt: die Hände. Ist es vorhanden, prüfe den Dativ mir/dir.
3. Typische Verwendungen
- Akkusativ: sich freuen, sich beeilen, sich anziehen;
- Dativ + Objekt: sich die Zähne putzen, sich etwas kaufen;
- sich bleibt in der dritten Person und Höflichkeitsform gleich.
4. Häufige Fehler
Das Pronomen muss zum Subjekt passen: ✗ Ich freue dich. Für die reflexive Bedeutung heißt es Ich freue mich.
5. Kurz zusammengefasst
- Reflexivpronomen verweisen auf das Subjekt.
- Ohne weiteres Objekt meist Akkusativ.
- Mit direktem Objekt oft Dativ.
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Vocabulary in this lesson
Play a word to hear it, then mark it as known or save it to study.
Last updated July 20, 2026