Schwache maskuline Substantive
Einige maskuline Substantive erhalten außerhalb des Nominativs Singular die Endung -(e)n. Diese Gruppe heißt schwache Maskulina oder n-Deklination.
Du lernst:
- häufige schwache Nomen zu erkennen;
- die Endung in Akkusativ, Dativ und Genitiv zu setzen;
- typische Personenbezeichnungen korrekt zu verwenden.
1. Das Grundmuster
Nur der Nominativ Singular bleibt ohne Endung.
| Fall | Form von Student | Beispiel |
|---|---|---|
| Nominativ | der Student | Der Student kommt. |
| Akkusativ | den Studenten | Ich sehe den Studenten. |
| Dativ | dem Studenten | Ich helfe dem Studenten. |
| Genitiv | des Studenten | Das Buch des Studenten |
Der Kollege ruft an. Ich spreche später mit dem Kollegen.
Kennst du den neuen Nachbarn?
2. Häufige Gruppen
Dazu gehören viele männliche Personen auf -e (Junge, Kunde, Kollege) und Fremdwörter auf -ant, -ent, -ist, -oge (Praktikant, Präsident, Journalist, Biologe).
Lerne das Nomen in zwei Formen: der Mensch – den Menschen, der Name – den Namen. Beachte beim zweiten Wort den besonderen Genitiv des Namens.
3. Endungen anwenden
- meist -n nach einem vorhandenen e: Kollege → Kollegen;
- meist -en nach anderen Endungen: Student → Studenten;
- auch der Plural hat gewöhnlich -(e)n.
4. Häufige Fehler
Lass die Endung nicht weg: ✗ mit dem Student. Richtig ist mit dem Studenten.
5. Kurz zusammengefasst
- Nominativ Singular ohne Zusatzendung.
- Akkusativ, Dativ und meist auch Genitiv mit -(e)n.
- Bei Name und wenigen ähnlichen Nomen hat der Genitiv zusätzlich -s: des Namens.
- Besonders häufig sind männliche Personenbezeichnungen.
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Vocabulary in this lesson
Play a word to hear it, then mark it as known or save it to study.
Last updated July 20, 2026